Femsoli.hro

Wer wir sind

Wir sind politische Aktivist*innen aus und in MV und kennen „die Szene“, wir sind ein Teil davon. Wir sind Feminist*innen, teilweise mit langjähriger Expertise zu den Themen Awareness und patriarchale Gewalt. 

Wir haben auf den Outcall von NMTS reagiert und uns als Genoss:innen zusammengefunden, die das Thema bewegt und die etwas bewegen wollen. Wir bieten potentiellen Betroffenen in Rostock ein offenes Ohr und solidarische parteiliche Unterstützung. 

Der Outcall von NMTS war für uns Anlass, dass wir uns miteinander und auf diesem Blog mit den Basiscs feministischer Unterstützungsarbeit im Falle von Übergriffen befassen. Wir stehen potentiellen Betroffenen von Übergriffen im Kontext der Band FSF, die in Rostock und Umgebung leben, als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

Wir bieten Betroffenen einen niedrigschwelligen Kontakt, in dem Format, wie sie es sich wünschen:

  • ihr könnt uns anschreiben. Ihr erreicht uns unter feministsoli.hro[ätt]disroot.org.
  • uns persönlich treffen.
  • bei Bedarf schaffen wir einen Raum für die Vernetzung von Betroffenen.

Wer wir nicht sind

Wir sind nicht die Initiator*innen des Outcalls „Niemand muss Täter sein“ (NMTS). Wir sind auch nicht die, die bisweilen dafür gehalten werden: Wir sind keine Cops, keine V-Leute, keine Geheimdienstler:innen, keine Nazis, keine Konfliktjunkies, keine Trolls, keine Identitätspolitiker:innen und auch keine Leute mit dem Bedürfnis sich in die Angelegenheiten von anderen einmischen etc.

Es gehts uns nicht darum Stress ohne Grund zu machen oder darum die Szene zu spalten, Leute auszuschließen, zu bestrafen oder irgendwelche „persönlichen Rachepläne“ umzusetzen – das sind Mechanismen, die nicht unserem Verständnis von feministischer Praxis entsprechen. Unser Anliegen ist es, die Perspektiven und Positionen von Betroffenen zu verstärken und die Perspektive eines feministischen Umgangs mit patriarchaler Gewalt aufzuzeigen.

Unsere Ziele

Betroffene müssen unseren Support bekommen – niemand soll alleine gelassen werden. 

Wir wollen, dass es keine weiteren Betroffenen gibt und mit dieser Zielstellung wohlwollende Debattenbeiträge liefern.

Wir wollen Aufarbeitung anstoßen und über die Mechanismen von Gewalt und ihre Folgen aufklären. 

Wir wollen grundlegende Infos zum Themenkomplex patriarchale Gewalt liefern und Auswege aufzeigen.

Wir sehen die aktuelle Debatte als Chance auch Menschen zu erreichen, die sich sonst kaum mit dem Thema befassen. Unsere Hoffnung ist es, dass sich durch mehr Wissen mehr Menschen bereit fühlen, gegen patriarchale Gewalt einzuschreiten. Wir wollen euch Orientierung bieten, indem wir relevante Infos und Kontakte auf dieser Seite zusammen führen und verlinken.

Wir freuen uns, wenn gewaltausübende Personen und ihr Umfeld, welches von der Gewalt weiß und durch ein nicht-Einschreiten diese Gewalt ermöglicht, unsere Texte lesen. Diese Menschen können Einiges dazu beitragen Gewalt gegen FLINTA zu beenden.

Wie könnt ihr Unterstützen?

Informiert euch! Viel zu oft fehlt es auch bei Menschen in der Linken Szene an Wissen über sexualisierte, partnerschaftliche und patriarchale Gewalt. Auf dieser Webseite und vor allem in dem Bereich „Basics“ findet ihr wertvolle Informationen, die euch dabei helfen Betroffene und auch ihre Supportstrukturen zu unterstützen. 

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